Berliner Dom

Architekt Karl Friedrich Schinkel

Berliner Dom

Foto: Berliner Dom

Im nördlichen Teil der Spreeinsel und direkt neben der Museumsinsel liegt der Berliner Dom. Das evangelische Bauwerk im Stile des Barocks und der italienischen Renaissance wurde in den Jahren von 1894 und 1905 erbaut. Das Hauptportal des Doms liegt direkt gegenüber des Lustgartens. Ursprünglich bereits Mitte des 18. Jahrhunderts erbaut, gestaltete der bekannte Architekt Karl Friedrich Schinkel den Dom zwischen 1816 und 1821 innen und außen komplett neu.

Da der Dom jedoch während der Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg nahezu vollständig zerstört worden war, musste er in einer langjährigen Rekonstruktion wiederaufgebaut werden. Obwohl man bereits 1975 mit dem Wiederaufbau der Außenfassade begann dauerte es bis zum Jahr 2002 bis der Dom vollständig in neuem Glanz erstrahlen konnte. Neben den beeindruckenden Kuppeldächern inklusive erneuertem Kuppelkreuz, stellt die eingebaute Sauer Orgel eine Besonderheit dar. Mit einer Pfeifenanzahl von 7269 ist die Sauer Orgel die größte vollpneumatische Orgel der Hochromantik. Das dreiteilige bronzene Glockenensemble besteht aus der Neuen Wilsnacker Glocke, die stolze drei Tonnen wiegt, der Brandenburger Glocke und die Osterburger Glocke.

Im Berliner Dom befindet sich ebenfalls die Hohenzoller Gruft. Dort liegen viele Mitglieder der ehemaligen preußischen Königsfamilie begraben. Am ältesten ist der Sarg von Kurfürst Johann Cicero (1455 – 1499), die letzte bekannte Persönlichkeit ist Friederike von Preußen (1799 – 1800), Tochter von König Friedrich Wilhelm III. (L.K.)

Stadtplan (Karte) Berlin - Berliner Dom

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