Dresden - August der Starke

Friedrich August II (König von Sachsen)

August des Starke - Goldener Reiter Dresden

August der Starke - Goldener Reiter

Der Name Augusts des Starken ist in Dresden heute noch in aller Munde. Das ist auch kein Wunder, denn viele Dresdner Sehenswürdigkeiten und Kunstsammlungen gehen auf diesen Kurfürsten zurück. Eigentlich hieß er Friedrich August II Er war zeitlebens der Prunksucht und den Frauen ergeben, feierte gerne rauschende Feste und war angeblich bärenstark.

Seine Kraft stellte er gerne zur Schau. Das brachte ihm den Beinamen "Der Starke" im Volk ein.

Der im Jahre 1670 geborene Friedrich August II war eigentlich nicht der Thronfolger. Er konnte - im Gegensatz zu seinem älteren Bruder, der diese Rolle innehatte - Auslandsreisen unternehmen und Freiheiten genießen. Vieles, was August später ausmachte, lernte er bei Reisen nach Italien oder Frankreich kennen. Da sein älterer Bruder an den Blattern starb und keinen Thronfolger gezeugt hatte, musste Friedrich August II mit 24 Jahren völlig unvorbereitet den Thron besteigen. August war ein ausgewiesener Kunstliebhaber. Während er an der Macht war, erhielt Dresden den berühmten Dresdner Zwinger und die Frauenkirche. Außerdem ließ Friedrich August II Schloss Pillnitz errichten und mehrere Schlösschen und Jagdsitze umbauen. Als Kurfürst von Sachsen, König von Polen und unter dem Namen August der Zweite auch als Großfürst von Litauen brauchte er eine standesgemäße Umgebung. Noch heute profitiert die Stadt Dresden touristisch von seiner Sammelleidenschaft und Prunksucht. Der kulturellen und wirtschaftlichen Blütezeit des Kurstaates, die ihm zu verdanken waren, stand aber Glücklosigkeit als Feldherr gegenüber.

In Sachen Finanzwesen hat Friedrich August II Geschichte geschrieben.

Nachdem er landesweit alle Gelder und Besitztümer hatte statistisch erfassen lassen, ließ er eine Steuerbehörde gründen und das Steuerrecht ändern. Die Staatsfinanzen wurden ab jetzt durch eine Oberrechenkammer und ein Oberrechnungskollegium kontrolliert. Auch die gesamte kursächsische Wirtschaft wurde neu aufgestellt. Die Gründung einer Staatsbank, der Landeslotterie sowie eine Reform des Postwesens brachten das Kurfürstentum wirtschaftlich nach vorne. August der Starke gilt als Begründer der ersten öffentlichen Versicherung Sachsens der „Brand-Casse“.

Der König ließ es sich nicht nehmen, selbst unternehmerisch tätig zu werden. Er sorgte für die Eröffnung diverser Manufakturen, die Porzellan, Tuche, Tapisserien oder Waffen exportieren konnten. Selbst die Gründung der Meißner Porzellanmanufaktur ging auf Augusts Konto. Zuvor musste allerdings das Porzellan "nacherfunden" werden. Zur Zeit Augusts des Starken erblühten die Künste. Namhafte Künstler fanden sich bei Hofe ein und hinterließen prachtvoll ausgestattete Residenzen und herrlich ausgestaltete Gärten. Jedes Schlösschen des Königs diente anderen Zwecken. Dem König war es nicht zu mühsam, einen kompletten Wald umgestalten zu lassen, um dort Parforcejagden zu veranstalten. Aus der einstigen Renaissancestadt Dresden wurde durch die rege Bautätigkeit, die der König initiiert hatte, eine Barockstadt. Viel historische Bausubstanz ging dabei zu Gunsten anderer Gebäude verloren. Das einheitliche Erscheinungsbild der neuen Bauten war entsprechenden Bauvorschriften zu verdanken.

Die Herrschaft Friedrich Augusts II führte zu den ersten öffentlichen Museen oder zu einer Malerschule, die später als Kunstakademie weiter bestand. Der Ausbau der Porzellan- oder Antikensammlungen schenkt Dresden bis heute eine reichhaltige Museumslandschaft mit kostbaren Sammlungen, die sein Sohn später noch erweiterte. Bereits damals wuchs Dresden zu einer Kulturmetropole heran. Dass der König bei dieser regen Tätigkeit noch Zeit für Hunderte Liebschaften fand, bei denen er nicht so wählerisch war, ist bekannt.

August der Starke als Räucherfigur

August der Starke Räucherfigur - Der kunstverständige zweite Sohn aus dem Geschlecht der Wettiner wurde am 12. Mai 1670 geboren. Eigentlich sollte er als Zweitgeborener gar nicht König werden. Dazu war sein älterer Bruder bestimmt. Doch nach dem überraschend frühen Tod des Bruders bestieg Friedrich August der Erste  den Thron Kursachsens 1694 im Alter von nur 24 Jahren. Der junge Friedrich August I hatte schon sehr früh eine fundierte Bildung in Kultur, Kunst und Wirtschaft genossen. Er bereiste ganz Europa und war besonders von Italien begeistert. Tief beeindruckte ihn auch der Prunk und die Opulenz am Hof von Ludwig XIV, dem Sonnenkönig. Zurück in Dresden  kopierte er, was er gesehen hatte. Er schwelgte in Prunk und gab Unsummen für Kunst aus. Noch heute verdanken die Dresdener ihm ihre Gemäldegalerie und das einzigartige Kleinod des Grünen Gewölbes, das man seit einem Jahr wieder besichtigen kann. Schloss Pillnitz, direkt an der Elbe gelegen, war das Sommerschloss seiner Geliebten, der Gräfin Cosel. Das italienisch anmutende Barockschlösschen mit seinen schönen Gärten und exotischen Pflanzen ist auch heute noch Ziel eines jeden Dresdenbesuchers. Zu seiner Zeit wurde auch das Porzellan erfunden. Nur die Chinesen beherrschten damals die Technik, feinstes, weißes Porzellan herzustellen. In Meißen steht noch heute die berühmte Porzellanmanufaktur, die weltweit für feinste Handarbeit und ihr erlesenes Porzellandesign bekannt ist. August der Starke  war ein staatlicher, großer Mann. Nicht nur über seine Manneskraft werden unzählige Anekdoten berichtet. Auch seine körperliche Kraft war für die damalige Zeit einzigartig. Noch heute kann man einen Daumenabdruck von ihm im Geländer der Brühlschen Terrasse in Dresden  bewundern. Kriege kosteten den Sachsenkönig viel Geld und Ansehen. Nur durch politisches Taktieren und ungewöhnliche Maßnahmen gelang es August dem Starken, sein Ansehen immer wieder zu polieren. So konvertierte er zum katholischen Glauben, um König von Polen zu werden und bestimmte, die Hofkirche des protestantischen Dresdens gegen den Willen seiner Bürger zur katholischen Hofkirche zu machen. Bei seinem Tod hinterließ der eigenwillige König Dresden  trotz seiner Verschwendungssucht mehr Geld in der Kasse als zu Beginn seiner Regentschaft. Eine wunderschöne Räucherfigur  erinnert heute an den Sachsenkönig, der das Stadtbild Dresdens so sehr geprägt hat. Wer als Besucher die wunderschöne Stadt an der Elbe einmal persönlich erleben durfte, findet in dem aufwendig gefertigten Räuchermännchen  ein schönes Erinnerungsstück. Nicht nur zur Weihnachtszeit  sind Räuchermännchen  beliebt. Eine Räucherfigur im Wohnzimmer hat in Deutschland schon seit fast 200 Jahren Tradition. Bild © Tom Braun

August der Starke als Räucherfigur

Kaum eine historische Figur ist so bekannt wie der Friedrich August II Die ihm nachgesagte Prunksucht spiegelt sich auch in der Holzfigur aus dem Erzgebirge wieder, in detailgetreue Gewänder der Zeit gehüllt wurde. Auf ihn gehen die größten Berühmtheiten Dresdens zurück, wie der Zwinger oder die Gemäldegalerie. Der liebevoll gestaltete August der Starke als Räucherfigur ist deshalb ein Muss für jeden Fan von Sachsen und der herrlichen Elbmetropole Dresden. Da er nicht weihnachtlich gestaltet ist, kann man sich den Starken zu jeder Jahreszeit auf den Tisch stellen, und auch auf der sommerlichen Terrasse vertreiben die Räucherkerzen die Insekten.

Die Figur August des Starken ist komplett in Handarbeit hergestellt. Die kostbare Räucherfigur ist aus feinstem Holz geschnitzt und trägt ein Echtheitszertifikat, das ihre Herkunft bestätigt. Liebevolle Details sind es, die den berühmten Wettiner König fast zum Leben erwecken. Das hochwertige Räuchermännchen Friedrich August II ist in reiner Handarbeit hergestellt und stellen ein Höchstmaß an Formvollendung, Individualität und Exklusivität dar. Die Räucherfigur Friedrich August II. (gen. August der Starke) ist in Samt eingeschlagen und eignet sich hervorragend als Geschenk.

Welcher Friedrich August?

• Friedrich August I der Gerechte )
• Friedrich August II (der Starke)
• Friedrich August III (Sachsens letzter König )

Fotos Friedrich August I - III

Stadtplan (Karte) Dresden - August der Starke

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