Dresden - Zoologischen Garten

Im Dresdner Zoo leben ca. 3.000 Tiere aus 400 Tierarten

Zoologischen Garten Dresden © Muggel-Pictures

Zoologischen Garten Dresden

Eine Reise nach Dresden lohnt sich auch wegen seines schönen Zoologischen Gartens. Es gibt wohl keinen Dresdner, der hier den Zoologischen Garten nicht kennt und schon zumindest einmal dort gewesen ist.

Viele gehen regelmäßig dort hin, um sich Kraft zu holen, einige besitzen sogar eine Jahreskarte. Aber auch aus der Region und von weiter her kommen viele Menschen hierher. Der Zoologische Garten Dresden wurde bereits 1861 eröffnet. Somit gehört er mit dem Zoo in Berlin, Frankfurt am Main und Köln zu den vier ältesten Zoologischen Gärten in Deutschland.

Die 13 Hektar große Fläche des Zoologischen Gartens Dresden liegt wunderschön im Süden der Stadt direkt am Großen Garten. Hier leben etwa 3.000 Tiere aus 400 Tierarten. Im Jahr 2007 lief im ZDF Fernsehen eine Serie mit 32 Folgen über den Zoologischen Garten Dresdner Zoo.

Als der Verein für Hühnerzucht Dresden im Jahre 1859 beschloss, einen Zoo zu gründen, konnte keiner der Beteiligten wohl ahnen, wie groß er sich entwickeln würde. Die Zerstörung Dresdens am 13. Februar 1945 vernichtete nahezu alle im Zoo lebenden Tiere und fast alle Gebäude. Schon im Mai 1946 wurde der Zoo Dresden aber wieder eröffnet. Von 1950 bis 1973 wurde der Dresdner Zoo von Wolfgang Ulrich geleitet. 1968 wurde eine Zooschule aufgemacht.

Ein Förderverein für den Zoologischen Garten wurde 1992 gegründet. Und 1999 wurde das Afrikahaus eröffnet, dessen Bau zwei Jahre vorher begonnen wurde. 2006 wurde hier der erste Elefant mit einem Geburtsgewicht von 107 Kilo geboren; er bekam den Namen Thabo-Umasai, an dessen Suchen sich viele Dresdner beteiligt haben.

Bereits in den 60er Jahren wurde ein Aquarium/Terrarium eröffnet. Hier gibt es unter anderem Netzpythons, Piranhas und einen Chinesischen Riesensalamander zu bewundern. Das Leistenkrokodil, das hier lebte, bekam später im Prof.-Brandes-Haus untergebracht.

Zoo unter der Erde

Ein „Zoo unter der Erde“, dessen Bau nur ein halbes Jahr dauerte, wurde im Oktober 1997 eröffnet. In dem unter der Erde liegenden Kellergebäude gibt es neben einer Vielzahl verschiedener Kleintiere unter anderem Feuersalamander, Königsnattern, Molche, Atlaskröten und Türkei-Stachelmäuse zu bewundern. In den einer Kanalisation nachgebildeten Tunnelanlage leben Wanderratten, deren Leben Besucher beobachten können.

Es gibt im Zoologischen Garten auch eine Natur nahe Pinguin-Anlage, in der eine Gruppe Humboldt-Pinguine lebt. Das Orang-Utan-Haus wurde 2005 mit Naturmaterialien, vorrangig aus Holz und Bambus neu gestaltet. Hier leben Orang-Utan Gruppen.

Im August 2007 wurde eine neue Anlage für die Löwin Sarah und das Löwenpaar Jago und Layla eingeweiht. Auf einer Fläche von 1300 Quadratmetern entstand am Raubtierhaus eine Löwensavanne. Auch gibt es im Zoologischen Garten Dresden eine 2008 neu eröffnete Giraffen- und Zebra-Anlage. (Autor: Laetitia Pac)

Stadtplan (Karte) Dresden - Zoologischer Garten

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