Oschatz – Alte Stadtschreiberei

Eines der ältesten Gebäude von Oschatz

Alte Stadtschreiberei Oschatz in halboffener Bebauung

Alte Stadtschreiberei Oschatz

Vor der Reformation gehörte das Haus, das vormals eine Stadtschreiberei war, den drei Vikarien des „Unserer lieben Frauen“-Stifts. Der Rat bestimmte sodann, das Haus würde die Wohnung des Stadtschreibers werden.

Später wohnte auch der Stadtphysikus in diesem Gebäude. Erst im 19. Jahrhundert wurde das Haus zu einer Diakonatwohnung. 1429 wurde das Haus, das vor dem Jahr 1400 erbaut wurde, beim Hussiteneinfall zerstört; 1611 kam es zum neuerlichen Aufbau. 1616 erlitt das Haus Brandschäden, die man ein Jahr später jedoch behob. Das Tor mit einer reichen Archivolte, die direkt auf den Muscheln der Gewändekehlen liegt, wird von den Sitzpilzen abgeschlossen. Das Haus wurde vom evangelisch-lutherischen Pfarramt zwischen 1934 und 2011 genutzt.

Weitere Informationen zur alten Stadtschreiberei:

• Ein Pfarrhaus in einer ehemals geschlossenen Bebauung, eine ehemalige Stadtschreiberei
• Adresse: Kirchplatz 5
• Wurde im Jahr 1611 gebaut, im Kern jedoch älter
• Ein Renaissancebau mit einem Sitznischenportal, das zu den in Oschatz ältesten Gebäuden gehört, die ehemalige Stadtschreiberei war und von orts- wie baugeschichtlicher Bedeutung ist.
• massiver Putzbau, zweigeschossig, Satteldach mit einer Biberschwanzdeckung, Eckquaderung, alte Fenstergitter, Sitznischenportal, Renaissancegewände und neuer Putz.

Fotos Oschatz – Alte Stadtschreiberei

Stadtplan (Karte) Oschatz - Alte Stadtschreiberei

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